Ursache oder Symptom
by Lebe gelassen on 2026-07-21 15:22
Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten bei körperlichen Leiden. Nehmen wir als erstes Beispiel Migräne. Davon betroffen sind Unmengen von Mitmenschen.
Die Schulmedizin mit ihrer mechanistischen Betrachtung des Körpers ist, trotz Forschung und moderner Technologien, nicht in der Lage eine Ursache für Migräne zu finden. Meist sagt ein Mediziner aus, dass die Ursache multifaktoriell sei. Im Grunde hat er damit auch recht, fährt jedoch in der Behandlung dann mit diesem oder jenem Schmerz-Medikament fort ohne der Ursache wirklich auf den Grund zu gehen. Er bekämpft Symptome.
Wachdienst mit Lungenentzündung
Ich selbst litt jahrelang an einem starken chronischen Husten. Zugezogen habe ich mir diesen Husten im Schweizer Militärdienst, im sogenannten Wiederholungskurs, abgekürzt WK.
Es war kalt, nass, winterlich. Wir mussten stundenlang im Schützenpanzer sitzen und auf das Kommando zum Manöver warten. Durch die Körperwärme der 10-Mann Besatzung im Panzer und den geschlossenen Luken, bildete sich massiv Kondenswasser an der Panzerdecke und den Wänden. Das Wasser tropfte auf uns alle nieder. Die Nässe durchdrang die Kleider, kühlte nach und nach den Körper aus. Ein idealer Nährboden für Krankheit.
So kam es, dass mein Körper wenige Tage später Anzeichen einer Erkältung zeigte. Damals nächtigten wir in einem Luftschutzbunker in den Schweizer Bergen. In einem solchen Bunker ist die Luft sehr schlecht. Man stelle sich vor, wenn eine 200 Mann starke Kompanie nach Tagen einer schweisstreibenden Übung Kleider und Schuhe ausziehen, welche angenehmen Düfte sich da wohl breit machen?
Der Körper bereits müde und geschwächt, bildet unter solchen Bedingungen konsequenterweise Krankheiten aus. So auch bei mir. Mein Husten nahm den Anfang. Kränklich und fiebrig, teilte ich meinem Lieutenant mit, dass es mir nicht möglich wäre, mitten in der Nacht auf Wache zu gehen. Dieser Vorgesetzte befehlte mir lo, dass ich nicht zu simulieren brauche und ich dennoch nach draussen zu gehen hätte.
Nachts um 2 Uhr, auf 2800 Meter über Meer, bei klarer Nacht, um die Minus 15 Grad und rund 3 Meter hohen Schneebergen, stand ich also mit hohem Fieber und stetig stärker werdenden Husten in der eisigen Kälte - für 2 Stunden. Ich erinnere mich nur noch daran, wie meine Kameraden mich schreiend in die Kaserne, also Bunker, getragen haben und wenig später wurde ich in das KZ (Krankenzimmer) gefahren. Der Arzt stellte daraufhin Fieber bei knapp 41 Grad und schwerer Lungenentzündung fest. Meine Kameraden für die Wachablösung haben mir das Leben gerettet. Den Lieutenant betrachtete ich von diesem Moment an nur noch als inkompetentes, autoritätshöriges Arschloch.
Blindes Try and Error der Schulmedizin
Dies war die Ursache für mein 9-jähriges chronisches Hustenleiden. Ich konnte keinen Satz sprechen ohne zu husten. Teilweise war der Husten dermassen stark, dass ich mir die Rippen gequetscht habe. Sinnbefreite Sprüche meiner Mitmenschen wie "Musst halt nicht soviel rauchen." fielen im Stundentakt. Ich bin schon mein ganzes Leben überzeugter Nichtraucher! Noch nie hatte ich das Verlangen nach solchen Kotzbalken.
Ich hatte einen Ärztemarathon hinter mir. Jeder Arzt versuchte ein anderes Mittelchen an mir aus. Hustensaft, Hustenbonbons, Antibiotika. Am Ende sogar eine 3-wöchige Kortisonkur mit wöchentlicher Kortisonspritze und täglicher Inhalation eines Kortisonpulvers. Kurzfristig half das. Langfristig ein Totalversagen der Schulmedizin.
Isolierte Betrachtung findet nur Symptome
Wie betrachtet ein Schulmediziner Husten? Er hört das Symptom Husten. Also lokalisiert er die Ursache in den Atemwegen. Abhören der Lungengeräusche mit einem Stetoskop. Klopfen auf Brust und Rücken. Fragen ob Auswurf beim Husten oder nicht. Anamnese erledigt, Hustensaft verschreiben. Rechnung senden.
Beim nächsten Besuch dasselbe Prozedere diesmal mit Röntgen. Röntgenbilder zeigen keine Auffälligkeiten, also Antibiotika verschreiben. Rechnung senden.
Der nächste Besuch beim Arzt verlief anders. Er wusste nicht weiter und so schickte er mich zu einem Lungenfacharzt. Beschreibung des Herganges meinerseits. Standardprozedere des Arztes plus Asthma Test. Pülvcherchen verschreiben. Rechnung senden.
Und so ging das bei weiteren 3 oder 4 Ärzten weiter. Bis zu dieser 3-wöchigen Kortisonkur die nach 2 Wochen hustenfreier Zeit das Leiden ursächlich nicht beheben konnte. Danach beschloss ich mit dem Husten zu leben.
Es sollte anders kommen. Ich beschloss mich weiter zu bilden und besuchte eine Schule zur Ausbildung als Informatik-Projektleiter. Wir waren eine kleine Klasse und ein Mitstudent war Chirurg. Damals am Paraplegikerzentrum Nottwil. Er hörte wie ich hustete und fragte mich nach dem Hergang dieses Leidens. Ich erzählte ihm die ganze Geschichte und er schüttelte nur den Kopf ob der sinnbefreiten Methoden der Ärztekollegen. Mo, so hiess mein Mitstudent, kurzform für Moritz, sagte mir, ich solle es einmal mit Akupunktur versuchen. Ich lachte ihn damals ungläubig aus und sagte, wie sollen Nädelchen helfen wenn die Chemiekeule bereits versagte?
Doch der Gedanke ging nicht aus meinem Kopf. So suchte ich lange nach einem Akupunkteur und fand eine Schulmedizinerin mit Weiterbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin, TCM. Der erste Besuch bei dieser älteren Dame verlief auch komplett anders als bei den Schulmedizinern. Die Frau fragte mich nach dem Hergang. Soweit dasselbe Prozedere wie bei den Try-and-Error-Medizinern. Doch dann fragte sie nach meinen Ernährungsgewohnheiten. Nach meinem Schlafrhythmus, Stressfaktoren, weiteren körperlichen Gebrechen.
Die Ärztin stellte anhand der umfassenden Anamnese fest, dass die Ursache des hartnäckigen Hustens nicht in den Atemwegen lag. Die Bronchien sind mein schwächstes Organ, erklärte sie mir, darum wird das schwächste Glied in Mitleidenschaft gezogen. In meinem Fall heftiger chronischer Husten.
Was war die Ursache
Die Ärztin erklärte mir, dass wenn ein Organ zuwenig natürliche Baustoffe erhält, dabei das schwächste Organ im Körper dich nicht regenerieren kann. Im Grunde logisch. Was also sind die Baustoffe für den menschlichen Körper? Die Hauptgruppen sind Proteine, Kohlenhydrate und Fette. Weiter sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für den Erhalt der Körperfunktionen unverzichtbar. Unverzichtbar werden einige Proteine und Vitamine auch mit dem Begriff essentiell beschrieben.
Was heisst essentiell
Essentiell bedeutet - nicht entbehrlich, zwingend notwendig, Entzug oder Verzicht mit dem Leben nicht vereinbar.
Betrachten wir die Qualität heutiger Speisen auf dem täglichen Teller so müssen wir feststellen, dass grosse Teile der Bevölkerung nur noch minderwertige Nahrungsmittel verzehren. Neben einseitiger, also wenig abwechslungsreicher Ernährung, sind die eingenommenen Speisen praktisch ohne Nährwert. Anders gesagt, ohne Baustoffe zum Erhalt und Betrieb der Lebensfunktionen.
Häufig hören wir die Sprüche, dass jeden Tag Fleisch auf dem Teller sein muss. Synonym zu Fleisch meinen viele, in der Hauptsache Männer, dass es auch Wurstwaren sein kann. Pute nein danke. Rindfleisch zu teuer, also her mit Schweinefleisch. Grünzeug dient nur der Dekoration und kann man nicht essen. Das sind Aussagen und Denkweisen in der breiten Masse.
Durch eine solche Ernährung ist Mangel vorprogrammiert. Erkennen tun das die wenigsten, wundern sich aber, wenn nach einigen Jahren Raubbau am Körper die Leiden beginnen. Warum werden körperliche Gebrechen erst nach Jahren sicht- und spürbar? Der Körper kann über Jahre hinweg kompensieren. Lebensenergie wird von den stärkeren Organen zu den Schwächeren geführt, sodass das schwächere Organ lange "überlebt". Häufig - wenn nicht sogar immer - werden später solche Leiden und Gebrechen auf das Alter zurückgeführt. Diese Erklärungen sind einfach, für viele nachvollziehbar da wir nicht jünger werden. Somit gesellschaftlich akzeptiert. Nur greift dieser Gedanke zu kurz.
Tägliche Gewohnheiten werden zum Ritual und sind schwer anzulegen. Sogar dann, wenn aufgrund falscher Lebensweisen der Körper massiv degeneriert oder sogar der Tod nahe steht. Unbehandelter Diabetes zum Beispiel führt zum Tod. Man ändert lieber nichts weil das tägliche Essen ja schmeckt. Das ist ein ignorantes Verhalten sich selber gegenüber.
Schulmedizin und Pharma als Lösung
Die Marketingabteilungen der Pharmabranche publizieren wenig da in einigen europäischen Ländern Werbung für solche Produkte nicht erlaubt sind. In den USA wird dauernd irgendein pharmazeutisches Produkt im TV beworben. Am Ende des Spots werden auch die Nebenwirkungen aufgelistet bzw. zugleich vom Sprecher erwähnt. Beobachtet man die Pharmaabteilungen in Walmart oder CVS (Einkaufslöden und grosse Apothekenkette) so stehen die Menschen Schlange für das beworbene Medikament. Es werden nur Symptome behandelt, nicht die Ursache in der falschen Ernährung oder Lebensführung.
Die USA sind ein Paradebeispiel falscher Ernährung und Lebensführung und schwabt immer Zeitverzögert nach Europa über und den Rest der Welt.
Industriell gefertigte, überzuckerte, fettreiche und nährstoffarme Nahrungsmittel werden im Supermarkt tonnenweise gekauft. Seit Einführung dieser qualitativ minderwertigen Verzerrstoffe sind Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Adipositas, Bluthochdruck, Krebs und weitere Zivilisationskrankheiten am steigen. Und die Lösung bietet die Pharmaindustrie mit Mittelchen gegen saures Aufstossen, Wasser in den Beinen, Krampfadern, Kopfschmerzen, Abführmitteln, Schlaftabletten etc.
Dass jedoch lebenswichtige Baustoffe dem Körper dauernd entzogen und nicht zugeführt werden, dass erkennen offenbar nur ganz wenige. Der Mensch verhungert, im wahrsten Sinne des Wortes, am vollen Teller aufgrund industriell gefertigter, minderwertiger Verzehrstoffe.
Was wäre die Lösung
Im Grunde ist die Lösung sehr einfach. Zuführung von vitaminreicher, mineralstoffreicher, spurenelementereicher sowie proteinreicher Lebensmittel, viel Bewegung an der frischen Luft und Reduzierung von mentalen Stressfaktoren. Ebenso sind die guten Fette dem Körper zuzuführen.
Die Umsetzung fällt den meisten jedoch sehr schwer. Bequemlichkeit, Dauerbeschäftigung in den Sozialen Medien, Überforderung bei der Erledigung alltäglicher Arbeiten sowie mentaler Dauerstress lässt die meisten Menschen wenig Lust auf das Zubereiten von Speisen zu haben, welche dem Körper Baustoffe zuführen.
Das Ändern von Lebensweisen und Gewohnheiten ist anstrengend besonders dann, wenn man nur in die Küche schlendern und bequem eine Tüte Chips aus dem Schrank nehmen kann. Dagegen ist das Zubereiten eines Fruchtshakes aufwändiger.
Ja die lieben Gewohnheiten. Wir Menschen hegen und pflegen diese mit viel Liebe. Leider mit wenig Liebe für den eigenen Körper und Gesundheit. Würden Menschen verstehen, dass sie mit der Veränderung ihrer Gewohnheiten weniger krank würden, müssten sie das schwer verdiente Geld nicht bei den Aktionären und CEO's der Pharma-, Lebensmittelkonzernen sowie den Krankenkassen abgeben, sondern beim Farmer oder Bauern in der Nähe, wäre einem gesunden Kreislauf des Lebens mehr gedient.
Und würden die Menschen ihren Körper so lieben und pflegen wie ihre Autos, wären degenerative Krankheiten ebenfalls auf dem Rückgang.
Fazit
Es liegt an jedem Einzelnen wie er seinen Körper gesund und vital hält. Jahrzehnterlanger Raubbau am eigenen Körper kann lange kompensiert werden. Doch irgendwann ist auch das Ausgleichen im Körper nicht mehr möglich aufgrund von Mangel an Körper-Baustoffen und damit ist Tür und Tor offen für Krankheiten.
Erstaunlich und zugleich interessant ist, dass die Menschen sich keine grossen Gedanken machen zum alltäglichen Leben, sich jedoch einer experimentellen Gen-Substanz aussetzen, aus Angst krank zu werden. Sowas nennt sich psychologisch ausgesprochen - Schizophren.
Definition schizophren
(KI erhaltene Definition)
Die Schizophrenie ist eine psychische Erkrankung, die das Denken und die Gefühlswelt der Betroffenen stört und zu Realitätsverlust, Trugwahrnehmungen und Wahnvorstellungen führt. Der Begriff “Schizophrenie” stammt aus dem Griechischen und bedeutet “gespaltener Geist” oder “gespaltenes Bewusstsein”.
Veränderte Wahrnehmung: Betroffene nehmen die Realität verändert wahr oder verarbeiten sie anders.
Gedankenstörungen: Die Gedanken sind oft dissoziativ, das heisst, sie können nicht mehr ordnungsgemäss miteinander verbunden werden.
Sprach- und Kommunikationsstörungen: Die Sprache kann verändert sein, zum Beispiel durch Wahnvorstellungen oder eine Veränderung der Art, wie Gedanken ausgedrückt werden.
Gefühlsstörungen: Die Gefühle können verändert sein, zum Beispiel durch eine Abnahme der emotionalen Reaktionen oder eine Überreaktion auf bestimmte Ereignisse.
Es gibt keine eindeutige Ursache für die Schizophrenie, aber es wird angenommen, dass es eine Störung des Gehirnstoffwechsels (Anm. des Autors: aufgrund Mangel an biologischen Qualitäts-Baustoffen) ist, bei der bestimmte Botenstoffe vermehrt und andere wiederum vermindert vorkommen. Die Schizophrenie kann eine schwere und chronische Erkrankung sein, die eine intensive Therapie und Unterstützung erfordert.